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Eine besondere "Dienstreise"

Eine Klangschalenbespielung von Ganzheitlich Reisen
Eine Klangschalenbespielung als Beispiel

Dass ich eine Dienstleistung eines Kunden "am eigenen Leib" spüre, ist eher ungewöhnlich. Aber in diesem Fall durfte ich eine Stunde Auszeit von meinem Marketingalltag nehmen und mich in sanfte Klänge fallen lassen. 

 

Meine Kundin von "Ganzheitlich Reisen" möchte in einer Weihnachtsaktion ihre Leistung der Klangbespielung bewerben. Das Werbekonzept steht.

 

Bevor ich jedoch den Text erstellen sollte, lud sie mich ein, es selbst auszuprobieren. 

 

Sozusagen eine "Dienstreise" der besonderen Art... 

 

Die Reise beginnt

Neugierig, was mich in der nächsten Stunde erwartet, lege ich mich auf den Rücken und schließe die Augen. Zu meinen Füßen und oberhalb des Kopfes sind zwei große Gongs aufgebaut. Diese schlägt Frau Unterberg zunächst sanft an und steigert die Intensität allmählich. Zwischendurch platziert sie allmählich kleinere Klangschalen rund um meinen Körper und stellt Größere auf meinen Körper. 

 

In verschiedenen Rhythmen und Kombinationen, von sanft bis stark, bringt sie die Klangschalen zum schwingen. 

 

In den Knöcheln, in den Beinen, im Bauch und auf der Brust spüre ich die Schwingungen, wie sie meinen Körper durchfluten. Ein intensives und entspannendes Gefühl. 

 

 


Loslassen - oder nicht?

Es ist natürlich schon ein Unterschied, ob ich eine Klangschalenbespielung selber buche, oder sie eben als Arbeitsvorbereitungsgeschenk von meiner Kundin erhalte. Die Rollen sind jetzt vertauscht, was mich zunächst ein wenig irritiert. Und tatsächlich kann ich erst nicht loslassen.

 

Da mein Erlebnis auch dazu dienen soll, eine Hilfe beim Texten zu erhalten, fällt es mir schwer, mich auf die Bespielung komplett einzulassen. So schwirren meine Gedanken und produzieren einen Slogan nach dem anderen. Eigentlich nicht schlecht, denn meist kommen die besten Ideen in entspannter Athomsphäre.

 

Schließlich gelingt es mir, die Slogans aus meinem Gehirn zu verbannen und mich voll und ganz auf die sanften Klägen und berührenden Schwingungen einzulassen. 

 

Kathedrale oder Tropfsteinhöhle?

Ich befinde mich in einer Kathedrale. Gedanklich jedenfalls. Die Klänge um mich herum und in mir sind wie Glockenschläge. Nur intensiver. Manchmal denke ich auch, ich bin in einer Tropfsteinhöhle. Auch gut, denn das ist eine gute Idee, die wir später bestimmt aufgreifen.

 

Doch Marketing beiseite, ich genieße die Klänge und Schwingungen. In immer wechselnden Varianten schlägt Frau Unterberg die Klangschalen an. Sie hat Erfahrung, das spürt man. Und sie ist mit Leidenschaft dabei. 

 

Kaum habe ich mich richtig fallen gelassen, nimmt sie die Klangschalen wieder von mir. Ich bin ein wenig enttäuscht - es war gerade so schön.


Doch Kathedrale!

Frau Unterberg hat Musik angemacht, Frauen- und Männerstimmen, ein Orchester, sakrale Gesänge...Nun ist es klar. Ich befinde mich (gedanklich) wirklich in einer Kathedrale.

 

Was passiert jetzt? Ich höre Frau Unterberg nicht mehr, nur die Musik. Also zuhören und genießen. Nachdem die Musik aufhört, beginnt sie leise mit einem Glockenspiel Melodien zu formen. Kleine, kurze Melodien. Es hat etwas Mantra-ähnliches. Eingängige Melodien, die sich wiederholen und lauter werden, in Kleinigkeiten variieren. Es hat fast etwas hypnothisches im positiven Sinn. 

 

Das Beste zum Schluss

Die Stunde muss fast vorbei sein. Wie im Flug vergangen. Frau Unterberg nimmt ein länglich geformtes Klanginstrument (wie ich später sehe) und bewegt sich mit den leisen, sanften und einfach nur wohklingenden und tief gehenden Klängen durch den Raum, um mich herum. 

 

Das ist wirklich wie eine Entschädigung dafür, dass sie mir zuvor die Klangschalen vom Körper genommen hat. Eine wunderschöne Entschädigung!

 

Es folgt Stille. 

 

Stille, in der ich meine Gedanken noch ein wenig fließen lassen kann. In der ich zu mir zurück kehren kann. Stille, in der ich meinen Körper, der für eine Weile auf entspannende Art nicht mehr fühlbar war, wieder beginne zu spüren. 

 

Esoterik, oder einfach nur raus aus dem Alltag?

Katrin Unterberg von Ganzheitlich Reisen
Katrin Unterberg von Ganzheitlich Reisen

Manche mögen behaupten, dies sei doch nur esoterischer Quatsch. Doch das ist keineswegs das Ziel einer Klangschalenbespielung. Hier geht es vielmehr darum, dem Alltag ein Stück zu entfliehen. Zeit für sich selbst zu haben und zu genießen. Sich einlassen, sich spüren, den Körper wieder wahrnehmen um ihn dann für kurze Zeit loszulassen. 

 

Der Körper und die Seele haben im meist hektischen Alltag oft keine Zeit zu ruhen, zu genießen. Die Klangschalenbespielung ist "lediglich" eine Reise zu sich selbst. 

 

Frau Unterberg erklärt mir später, dass bei jedem Menschen verschiedene Bilder entstehen. Manche reisen in Gedanken inspiriert durch die Klänge auf hohe Berge, manche in Wälder oder eben in Kathedralen. Wie ich. So vielfältig wie die Menschen, so vielfältig sind auch die Reisen.

 

Und der Werbetext?

Der eigentliche Grund für meine kleine Dienstreise war der Werbetext für die Aktion. Am gleichen Abend flossen die Worte aus meinen Fingern hinein in die Tastatur und später zur Kundin.

 

Die Dienstreise hat sich gelohnt, die Texte fanden großen Anklang - um ein kleines Wortspiel zu nutzen.

 

Fazit: Eine begeisterte Kundin - und eine entspannte Marketingberaterin. Was will Frau mehr?

 

Ihre Marketingberaterin

Susanne Burzel

 

PS: Falls Sie auch Lust bekommen haben, während einer Klangschalenbespielung auf Ihre persönliche Reise zu gehen: www.ganzheitlich-reisen.de, übrigens auch ein tolles Weihnachtsgeschenk für alle, die schon alles haben! Frau Unterberg veranstaltet im Dezember Klangpräsentationen in ausgewählten Geschäften - doch dazu später mehr.